Im Bereich der Internet-Browser liefern sich Firefox von Mozilla und Chrome von Google seit geraumer Zeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen, auch was die Performance und Benchmark-Ratings angeht. Was Google betrifft, das ja auch für das mobile Betriebssystem Android verantwortlich zeichnet, will das Unternehmen bei seiner mobilen Variante des Chrome-Browsers die Weiterentwicklung von Flash einstellen. So, wie es die Flash-Entwickler von Adobe bereits ebenfalls angekündigt haben.
Das jedenfalls machte Adobes Produktmanager Bill Howard in einem Blogbeitrag am Dienstag publik. Konkret bedeutet das: Im Android Market wird Chrome, das gestern erschien (wir berichteten) sowohl für Erweiterungen der Native-Client-Plattform als auch für Flash-Erweiterungen gesperrt. Man konzentriere sich bei der Entwicklung stattdessen mehr auf HTML5, ließ Howard wissen. Das betrifft den Browser-Bereich. Im Falle von Apps allgemein sieht Bill Howard ein Zusammenspiel von Flash und Adobe Air.
Apples Steve Jobs verfluchte die Flash-Technik
Summa summarum scheint das somit zumindest ein deutlicher Schritt, bei dem auch die User wissen, woran sie sind. Denn beispielsweise bekam jüngst noch der Standardbrowser in Android von Google ein Flash-Update spendiert, was die Verwirrung komplett machte. In der Desktop-Version des Google-Browsers steht Flash außerdem zur Verfügung. Google könnte aber nun zumindest im mobilen Bereich Apple folgen, dass sich in Person des verstorbenen Steve Jobs stehts gegen den Einsatz von Flash ausgesprochen hatte. Die iPhones mussten also ohne die laut Jobs veraltete Flash-Technik auskommen. Vermisst wurde Flash dann tatsächlich nicht.


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